Die Erhöhung der Köperkerntemperatur über den normalen Wert als biologische Antwort auf eine Infektion und/oder Entzündung ist nicht nur beim Menschen bekannt, sondern hat sich schon früh in der biologischen Entwicklung formiert. Selbst Kaltblüter bewegen sich bei Infektionen instinktiv in eine wärmere Umgebung. Studien könnten zeigen, dass bei Eidechsen und Goldfischen nach einer experimenteller Infektion eine erhöhte Körpertemperatur entcheidend für das Überleben ist. Wurde das Fieber in diesen Studien das Fieber durch Sodim Salicylat unterdrückt, verkürzte sich das Überleben drastisch. Auch bei Warmblütern, bei denen die Erhöhung der Körpertemperatur hauptsächlich matabolisch erzeugt wird, konnnte dieser Zusammenhang nachgewiesen werden.
Systemische Erwärmungstechniken, unter anderem mit heissen Bädern, mit Eingraben von Patienten in heissen Sand oder Schlamm, mit Erzeugung von Wasserdampf uin einer Zelt oder Holzkabine (Schwitzhütte, Sauna) werden in den meisten indigen Kulturen und Hochkulturen berichtet.
So ist Ganzkörper-Hyperthermie in keinster Weise ein neues Therapieverfahren, im Gegenteil handelt es sich um eine der ältesten und universalsten Therapiemethoden der Medizingeschichte. Sie kann somit - zumindest als milde und moderate GHT - der überlieferten Erfahrungs- und Naturheilkunde zugeordnet werden.
Die in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts vielversprechende medizinische Hyperthermieforschung wurde mit der Entwicklung und Einführung der Antibiotika und Kortikoide in den 50ern zunächst fast vollständig unterbrochen. Damit teilte die Hyperthermie das Schicksal vieler physikalischer Heilverfahren, die in der Dominanz der modernen pharmakologischen Forschung vernachlässigt wurden und werden. Heute, da die Grenzen und Nebenwirkungen der medikamentösen antibiotischen und antiinflammtorischen Therapien bei chronischen Krankheitsbilder immer mehr sichtbar werden, erlebt die Ganzkörperhyperthermie eine Renaissance. Nebst den immunologischen sind als physiologischen Wirkungen zu nennen
- thermische Beschleunigung der biochemischen Stoffwechselabläufe
- Erhöhung der Durchlässigkeit von Zellmembranen für Wasser, Sauerstoff, Nährstoffe und Stoffwechselabbauprodukte
- Unterstützung reparativer und regenerativer Prozesse, auch in bradytrophen, blutgefässarmen Geweben
- Erhöhung des gesamten Blutumlaufs und der Durchblutung von Geweben und Organen
- Tonusminderung auch tief liegender Muskulatur
- "Entblockierung" subakuter und chronischer Entzündungsprozesse, um diese einer Abheilung zuzuführen
- Bei genügend hohen Temperaturen Hemmung der Vermehrung von Mikroorganismen, Viren sowie der maligen Zellteilung
Durch diese physiologischen Wirkungen eignet sich die Ganzkörperhyperthermie besonders für die Kombination mit anderen medikamentösen und physikalischen Therapien.
Mit nachfolgendem Link sehen Sie eine Sendung vom
10. Oktober 2009 von SF.TV Gesundheits-Sprechstunde über Wärmetherapien/ Hyperthermie gegen Krebs.

Hier geht`s zur Sendung der Gesundheit Sprechstunde
(einfach auf Logo klicken).
Die "Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Hyperthermie (IAH)" ist eine Unterorganisation der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., die im Juni 2000 in Deutschland gegründet wurde.
Dort sehen Sie sehr interessante Videos, welche Ihnen weitere Informationen geben. Folgen Sie einfach diesem Link (anklicken).


(Bilder: Hydrosun Medizintechnik, Müllheim D)
Quellenachweis:
www.hyperthermie.at
www.hyperthermie.de
www.hyperthermie.org
www.infrarotwissen.ch
www.infrarotnews.ch
www.solevitae.ch
www.solevitae-medical.ch
www.hydrosun.ch
Bei weiteren Fragen zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Spitäler, Ärzte, Therapeuten aus der Schweiz können Produkte bei uns testen/erwerben, da wir z.T. Exklusivpartner der internationalen Hersteller sind.
Fragen Sie uns an.
Wir freuen uns auf Sie.
SoleVitae Infrarottechnologie
Weitere Links:
www.solevitae-infrarotkabinen.ch |